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2. Die Kriegelsteins – Die Entscheidung

Die Kriegelsteins - Leben mit Hund und  Katz Die Kriegelsteins - Leben mit Hund und Katz

Wie es mit Leila weiterging: Die Entscheidung, ob Hund ja oder nein.

Wir erbaten uns 2 Tage Bedenkzeit, zumal sich herausstellte, dass die Frau nur eine Bekannte vom Frauchen der Hundemutter Chiara war.

Mini-Leila auf dem Arm

Mini-Leila auf dem Arm

2 Tage lang setzte ich mich mit „Hund – ja oder nein“ auseinander:

Ich stellte mir alle möglichen Lebenssituationen vor wie sie dann mit Hund zu regeln seien.

Dachte an alle Momente, in denen ich mich über Hunde aufgeregt hatte oder sie mir zu sehr stanken, wie ich es nicht mochte, wenn ich in ein Haus kam und man sofort roch, das hier ein Hund lebte.

Wie ich die Futternäpfe eklig fand und ich dann selber solch einen daheim herumstehen haben würde.

 

Ich surfte das Internet hoch und runter. Auf was würde man sich einlassen? Mit welchen Kosten müsste man rechnen? Zeitbedarf? Ausstattung?

 

So naiv wie ich war (in meiner Herkunftsfamilie gab es Zierfische im Aquarium, aber ansonsten keine Haustiere), dachte ich noch nicht mal daran, dass Hunde je nach Rasse ja auch ganz unterschiedliche Charaktere haben würden.

Das wäre heute das erste, was ich versuchen würde zu ergründen: Welche Rasse steckt wohl drin und welches Verhalten wird sich wahrscheinlich als dominierend daraus ergeben.

Das wäre bei Leila allerdings sowieso schwierig gewesen schon so früh zu erkennen.

Denn die Mutter von Leila war der Familie trächtig zugelaufen.

Das war bei Sommerferienanfang gewesen und da niemand in der Gegend den Hund schon mal gesehen hatte, lag die Vermutung schnell nahe, dass es sich um einen ausgesetzten Hund handeln würde.

Die Familie beschloss dann die Hündin nicht ins Tierheim zu geben, sondern zu behalten, auch als sich herausstellte, dass sie trächtig war. Mehr war nicht zu ergründen, keine Vermisstenmeldung, keine Tätowierung, kein Chip.

 

Mike und ich redeten viel über unsere Rollenverteilung in Sachen mögliche Hundeanschaffung. Es war klar, dass er mehr zuständig sein würde für das Gassi gehen und ich eher für die Fütterung.

Doch das half letztendlich auch nicht in der Grundsatzentscheidung.

 

Bei meiner Auseinandersetzung ob Hund ja oder nein landete ich schließlich im Internet bei einer Auflistung von Fragen, die man sich in so einer Situation stellen sollte. Sie war begnadet. Leider habe ich sie nie wieder gefunden.

 

Es gab viele tolle Fragen darin. Eine einzige jedoch elektrisierte mich. Sie stand stellvertretend für alles in der Hunde-ja-oder-nein-Entscheidung:

Leila - noch - friedlich im Körbchen

Leila – noch – friedlich im Körbchen

Ist es für Sie in Ordnung, wenn Sie in jeder Mahlzeit Hundehaare finden? 

Und das mir. Der super Peniblen, wenn es um Hygiene beim Kochen und Essen, sauberes Geschirr etc. ging.

 

Ich wälzte diese Frage herum. Plötzlich entschied ich mich dafür, dass Hundehaare im Essen für mich nun in Ordnung seien.

Auch wenn ich sie natürlich versuche zu vermeiden. Aber wenn ich sie doch finde, ist es okay. Es gibt viel Schlimmeres!

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