News-Ticker

Straßen-Hunde in Rumänien und den Ostblockländern

Der Tierschutz braucht Unterstützung

Streunende Hunde werden eingefangen und auf ganz üble Weise umgebracht, teils direkt nach dem Einfangen an Ort und Stelle. Hinter dem ganzen steckt die Idee, dass dies die schreckliche Hundeplage eindämmen soll obwohl die Erfahrungen gezeigt haben, dass dies nicht der Fall ist. Es werden Kopfprämien ausgesetzt und sogar Hunde die jemandem gehören werden einfach mitgenommen. Viele Demonstrationen finden gegen dieses Vorgehen statt. Denn dieses Verhalten ist entwürdigend.

Text: Andrea

In Rumänien entstehen als Tierheime getarnte Beseitigunseinrichtungen. Puppyvet in Constata. Die Anlage von Dr. Emilia Herescu Kreis Prahova. Flavius Barbulescu in Brasov, der seine neue Anlage in Codlea baut, praktisch neben einer Tierkörperbeseitungsanlage…

Diese drei Großen schicken ihre Hundefänger ins Land, die für Nachschub sorgen. Sie fangen in den vielen Gemeinden die Hunde weg, damit die Betreiber der Anlagen die im Haushaltsplan für die “Versorgung” der Hunde bereitgestellten Mittel beantragen können. Diese drei Betreiber machen Werbung in anderen Städten und Gemeinden, für die Beseitigung des Streunerproblems.

Gleichzeitig werden Tierschutzvereinen die Verträge für die Tierheime weggenommen. Suceava baut ein weiteres städtisches Tierheim, alle noch freien Straßenhunde sollen eingefangen und dort reingesteckt werden, dabei wird es diese Kapazitäten nicht haben. Wohin werden diese Hunde gehen? Und dann auch Brasov, wo der Verein von Christina Lapis das Tierheim wieder in die Hände der Stadt zurückgegeben hat… oder zurückgeben musste.

Dann wird dieses neue Ausfuhrgesetz für Hunde erlassen. Es macht den Tierschützern die Arbeit nun noch schwerer. Einige Tierrechtler waren diebezüglich in Bukarest im Ministerium, sie ernteten nur ein Achselzucken, das Thema wurde knapp und lapidar abgefertigt.

Was geht hier vor? Will Rumänien sein Streunerproblem auf eine neue Art lösen? Hinter hohen Mauern? Die Anlagen der Großen Drei sind Hochsicherheitstrakts. Da kommt niemand rein. Werden die Tierschützer, die jahrelang durch die Transporte nützlich waren, nun überflüssig und unbequem? Will man sie ausbooten, damit man in Ruhe dem Geschäft Hundemord nachgehen kann?

Quelle: Rumänischen Strassenhunden (Gruppe in Facebook)

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